über mich

Ich bin 1954 geboren und lebe mit meiner Familie in Hildesheim. Als Kind und Jugendlicher fühlte ich mich völlig unsportlich. Alle spielten Fußball oder konnten sich an den Geräten elegant und koordiniert bewegen. Für mich war das ein Greuel. Sehr viel später entdeckte ich die Fähigkeit, ausdauernd zu laufen und lange und schnell zu wandern. Das konnte ich gut mit meinem Bedürfnis „draußen“ zu sein verbinden. Lange Jahre habe ich regelmäßig Weitwanderungen unternommen. Mit Gleichgesinnten oder allein. Schneller und weiter war das Ziel. Die Wahrnehmung dessen, was um mich herum war, trat oftmals hinter meinem Leistungsanspruch zurück.

Ich habe schmerzlich lernen müssen, dass meine Möglichkeiten nicht unbegrenzt sind. Nachdrücklich wurde ich ausgebremst. Mein Selbstwertgefühl bekam einen heftigen Dämpfer. Ich habe nach Alternativen und Auswegen gesucht und meinen richtigen Abzweig bei  einer Visionssuche 2008 in Schweden gefunden. Ein mühsamer und schmaler, aber spannender und lohnender Weg. Inzwischen kann ich auch langsam unterwegs sein, gönne mir Pausen oder lass es auch mal sein. Am liebsten genieße ich es, den Wind zu spüren. Am Meer, auf einem Berg oder im Wald, umgeben von rauschenden Blättern. Egal wie stark der Wind mich umweht, immer empfinde ich es mehr als eine zärtliche Berührung als ein heftiges Rütteln.

Seit Mitte 2014 bin ich in der Freizeitphase meiner Altersteilzeit. Urlaub bis zur Rente! Bisher habe ich diesen Schritt, trotz der finanziellen Einbußen nicht bereut. Die Chance, mein Leben selbstbestimmt zu gestalten, mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen und trotzdem Freiräume für mich allein zu haben, wiegen alles Andere auf. Ich habe Lust auf Neues und kann endlich Dinge tun, die ich schon immer mal ausprobieren wollte.

rolf maybaum am strand geh-danken dänische nordseeküste

Visitenkarte

"Das Leben ist hier und es ist jetzt.

Es kommt darauf an, seine Bestimmung zu erkennen und das Wort zu finden, das auf der Visitenkarte des eigenen Lebens steht ..."

( aus "Meer als Alles" von Udo Schroeter)

 

Ich habe eine Weile überlegt und mein Wort gefunden:

 

gehdankenmacher

 

steht auf der Visitenkarte meines Lebens.